Auf dem Weg zu dir
Helga Glöckner Neubert hat im Laufe der Jahrzehnte eine große Anzahl von wunderschönen Gedichten geschrieben. Einen Teil davon hat sie in dem Büchlein „Alle Wege bin ich abgegangen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Aufgrund ihrer Krankheit ist sie nicht mehr in der Lage, eine weitere Sammlung zusammenzustellen. Deshalb haben wir, der Ehemann und die Tochter, diese Aufgabe übernommen. Es wäre schade, diese Schöpfungen der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Wir sind uns sicher, dass Frau Glöckner-Neubert das eine oder andere Gedicht nicht in die Veröffentlichung aufgenommen hätte. Wir sind aber der Meinung, dass jedes Gedicht seine Daseinsberechtigung hat und hoffen, die Leser stimmen uns zu. Es sind Gedichte aus früheren Zeiten und ebenso aus den letzten Jahren. Wir sind stolz auf ihre Gedanken, die sie mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen geschrieben hat. Wir würden uns freuen, wenn sie bei den Lesern guten Anklang finden würden.
Gedanken und Episoden aus meinem Leben
Nachdem mich meine geliebte Frau am 27.8.2017 für immer verlassen hatte, suchte ich nach Möglichkeiten, sie der Nachwelt zu erhalten. Ich sammelte sämtliche Lieder, die wir gemeinsam geschrieben haben und habe sie in 2 Büchern zusammengefasst. „Ich singe die Liebe“ und „Was ich euch noch sagen wollte“. Ich verfasste ein Buch mit Kurzbiographien; außerdem von allen Liedern; ein Büchlein nur mit der Textfassung. Dann sammelte ich alle kleinen und größeren Momente aus unserem gemeinsamen Leben und fasste sie in dem Büchlein „Du warst das Glück meines Lebens“ zusammen. Heute würde ich gern ein weiteres anbieten. Es sind Erinnerungen an meine Kindheit. Gedanken zu Dingen, die mich beschäftigten und natürlich sind auch wieder Erinnerungen an meine liebe Helga dabei, denn unser Leben war eine Gemeinsamkeit, die nicht zu trennen war. Vielleicht findet der eine oder andere Leser Parallelen, die er ähnlich erlebt oder ähnliche Gedanken hatte.
Du warst das Glück meines Lebens
Ist Vorbetrachtungen mein Dank an Helga. Ich bin ein typischer Krebs, im Sternzeichen geboren und mit meinen Gedanken fast immer rückwärtsgerichtet. Was war gestern, was war vorige Woche, was war vor einem Jahr an diesem Tag. Jetzt, wo mich meine Helga verlassen hat, lebe ich fast ausschließlich in der Vergangenheit. Denn alles, was ich sehe oder höre, verbindet sich automatisch mit ihr. Fahre ich in eine andere Stadt, erinnert mich jedes Haus an unsere damalige gemeinsame Fahrt. Sehe ich einen Film, fällt mir ein, dass wir den damals gemeinsam gesehen haben. Höre ich ein bekanntes Lied, sind meine Gedanken bei ihr. Sitze ich im Auto, sehe ich sie neben mir auf dem Beifahrersitz und mich freundlich anlächeln. Treffe ich Bekannte, weiß ich noch die Zeit, da wir sie gemeinsam begrüßen konnten und so weiter. Ich weiß, dass ich vorwärts denken müsste, aber ich kanns nicht. Da wir stets zusammen waren und alles gemeinsam gemacht oder gesehen haben, kann ich nur an die Vergangenheit denken. Mein Leben liegt hinter mir und ist voll von wunderbaren gemeinsamen Erlebnissen und da wir gemeinsam glücklich waren, habe ich vieles, an das ich denken kann. Helga hatte ihre eigenen Interessen, ließ sich aber immer von meinen und Janas einstecken und war mit uns bei der Sache, ob das Fußball oder Motor Sport war, sie fieberte mit uns und unseren Wünschen mit.
Genna und Fabian
Genna lebt für Mozart. Als Absolventin des Mozarteums hat sie sich zu einer profilierten Pianistin entwickelt, die bei allen Konzerten stets für übervolle Säle sorgt und ausschließlich Werke von Mozart spielt. Als sich Fabian ihre große Liebe, einer italienischen Frau zuwendet, sucht sie Trost bei anderen Männern. Mit ihrer fröhlichen und offenen Art findet sie diese reichlich. Die Hoffnung, ihren Fabian zurückzubekommen, gibt sie nie auf.
Städtebilder I
In diesem Büchlein habe ich alle Orte aufgeführt, in denen ich sesshaft geworden war. Beginnend mit Oberlungwitz/Sa., wo ich meine Kindheit von 1937 bis 1950 verlebte. Hohenstein-Ernstthal, der Wohnort meiner Großeltern, war ein häufig besuchter Ort, der zu meiner Kindheit gehörte. Oelsnitz/E. 1950 bis 1959 wurde unser nächster Wohnort. Von hier aus fuhr ich 8 Jahre lang täglich nach Zwickau und zurück. Zwickau 1951-1959 wurde zwar nicht zum Wohnort, aber die meiste Zeit verbrachte ich in dieser Stadt. Jessen/E. 1959 bis 1973 war eine erste Arbeitsstelle. Hier wohnte ich 14 Jahre. Fürstenwalde/Spree 1973 bis 1975 wurde zu meiner zweiten Arbeitsstelle. Frankfurt/Oder war der Wohnort 1975 bis 2002. Alt Madlitz unser seit 2002 bis ? Im Grunde genommen ist dieses Büchlein eine Art Lebenslauf mit vielen Erinnerungen an vergangene Zeiten, belegt mit einigen Bildern. Jede dieser Städte hat ihre Eindrücke hinterlassen, die ich nicht missen möchte und die fest in mir verankert sind und bleiben.
Städtebilder II
Der 2. Band Städtebilder zeigt die Städte, in denen ich nichts sesshaft war, sondern die Urlaubsziele oder berufsbedingte Aufenthalte waren. Ein besonders beliebtes Reiseziel war die Stadt Sondershausen. Dort habe ich Helga kennengelernt und wir sind, so oft es uns möglich war, dorthin gefahren. Besonderen Dank möchte ich denen aussprechen, die mit Fotos zum Gelingen dieses Buches beigetragen haben; meiner Tochter Annett (Leipzig) und Herrn Ludwig (Sondershausen). Bei Pixabay fand ich eine Fundgrube an Bildern, die ich reichlich genutzt habe. Dank an meine Tochter Jana, die diese Bilder bearbeitet und an die richtige Stelle setzte und meinem Enkelsohn Amadeus, der alles eingerichtet hat.
Kleines literarisches Quodlibet
Weshalb wirkt Korbinian jünger als er ist?
Wem wünscht Petrus eine gute Reise?
Weshalb steht Mozart vor einem Gericht?
Wie erzieht ein Teufel seinen Sohn?
Diese und ähnliche Fragen, welche die Menschheit seit Jahrhunderten bewegen, werden hier endlich aufgeklärt: amüsant und auch zum Nachdenken anregend.
Ich singe die Liebe (Musikausgabe)
Wir haben Sondershausen zu unserer Lieblingsstadt gekürt. Während eines Lehrgangs „Schreibender Arbeiter und komponierende Werktätige“ lernten wir uns dort 1966 kennen. Dort entstand auch unser erstes gemeinsames Lied: „Ich nehme Abschied von dir wie von einem Sommer“. Den Titel hat Helga später abgeändert in: „Denk jeden Tag an uns“. Eigenartig, dass unser erstes Lied ein Abschiedslied war. Aber lies' den Text zu Ende. Es wird daraus die Hoffnung auf einen Neubeginn Liederbuch für Gesang und Klavier
Ich singe die Liebe (Textausgabe)
Alle unsere Lieder haben wir in den Sammlungen „Ich singe die Liebe“ und „Was ich euch noch sagen wollte“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit diesem Bändchen möchte ich allen, die sich mit Noten nicht auskennen, die Möglichkeit geben, die wundervollen Texte Helgas zu lesen, sie in sich aufzunehmen und je nach Textinhalt zu empfinden. Ich glaube, es wird für jeden etwas dabei sein. Helga war unerschöpflich, wenn es um Kinder und ihren Erlebnisbereich ging. Die Liedertexte haben wir in die Reihenfolge gesetzt wie wir sie in dem Band „Ich singe die Liebe“ verwendet haben.
Das kleine Wort Liebe
Mit dieser Veröffentlichung habe ich die Absicht, Helgas Leben und ihren künstlerischen Wert bekanntzumachen. Hierbei greife ich auf den Vortrag „my life“ zurück, den sie im Juni 2016 in der Stadtbibliothek Frankfurt (Oder) vor vielen interessierten Zuhörern gehalten hat. In Anbetracht der Zeitbegrenzung hat sie alles nur angedeutet, verkürzt wiedergegeben und viel Privates ausgelassen. So werde ich meine Biografie anschließen und viel Privates einfügen, dass sie möglicherweise besser ausgeführt hätte. Die ganze Veröffentlichung soll eine Ehrung für meine Helga sein und sie den Lesern nahebringen.
Was ich euch noch sagen wollte
Das ist die vierte Veröffentlichung zum Gedenken und Ehrung für Helgas wunderbares Schaffen. Es ist die Ergänzung zu dem Buch „Auf dem Weg zu dir“ und „Ich singe die Liebe“, denn hier sind weitere Gedichte und gemeinsame Lieder enthalten, die nun auch an die Öffentlichkeit sollen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Helga mit wenig Worten genau den Kern der Sache trifft und in verständlicher Weise sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen anspricht.
Autobiografie
Ein Streifzug durch mein Leben